Fotografieren im Winter (6): Schnee vs. Technik

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Liebe Freunde der Fotografie,

Kalt, kälter am kältesten. Nun ist der Winter doch noch durchgebrochen und schlotternd stehen wir da, denn viele Kameras  benötigen die Fingerspitzen (von den Touchkameras will ich gar nicht reden), also zieht man meist doch die dicken Handschuhe aus, um ein paar Fotos machen zu können. Heute geht es um die Technik gegen die Witterungseinflüsse, da gibt es einiges zu bedenken.

Beginnen wir mit dem Offensichtlichen: es gibt spezielle Fotohandschuhe, die dich unterstützen. Fäustlinge klappen nur bei den gröbste strukturierten Kameras. Da gibt es eher dünne wollene Handschuhe mit Grip-Verstärker, wie von Lowepro, aber es gibt auch Handschuhe, wo man die Fingerkuppen frei machen kann. Mittlerweile gibt es auch Handschuhe, die die elektrischen Signale weiterleiten, wie sie von Touchscreens benötigt werden. Eine Investition ist es wert, auch wenn ich zugeben muss, wenn es hart auf hart kommt, reiße ich die Handschuhe runter, dann brauche ich meine Finger an den richtigen Einstellungen  und nicht noch eine Pufferzone, bei der ich zu lange überlegen muss, ob ich überhaupt den richtigen Knopf habe.

Batterien sind am angreifbarsten, was die Kälte angeht. Wunderst du dich, dass die Leistung nicht mehr da ist? Schiebe es auf die Kälte. Manchmal kannst du noch etwas herausholen, wenn du die Akkus mit den Händen erwärmst, aber meist ist leer – leer. Habe also immer einen Ersatzpack dabei und trage diesen in Körpernähe, schön warm.

Zuletzt gibt es die bittere Kälte, während es weniger Probleme bereitet, aus der Wärme in die Kälte zu gehen, ist es umgekehrt schlimm. Jeder Brillenträger weiß das, alles beschlägt. Das wäre auf der Linse erst mal nicht schlimm, man könnte es wegwischen, aber in der Kamera selbst kann es so zu Kondensbildung kommen. Wer will schon Wassertropfen in der Kamera? Doch manche Unachtsamkeit hat hier schon erheblichen Schaden angerichtet. Packe deine Kamera noch in der Kälte in den Rucksack und lasse sie über mehrere Stunden langsam an die Zimmerwärme gewöhnen, bevor du sie auspackst. Das verhindert die allzu schnelle Kondensbildung.

Ach ja! Ditzelede juchee! Oder wie auch immer die Narren gerade bei dir rufen. Happy Fasching, Fasnet und Karneval miteinander. Das Bild oben… ähm… schafft einen Kontrast zum heutigen Treiben. Nennen wir es: Der Aschermittwoch kommt. 🙂

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Have fun! 😀

Alex

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