Fotogruppen gründen und leiten (4): Gruppen am Leben erhalten

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Liebe Freunde der „52-Foto-Aufgaben“,

viele Fotogruppen beginnen enthusiastisch und verlaufen leider ebenso schnell wieder im Sand. Das hat viele Gründe:

  • Zeitmangel ist der größte Punkt
  • mangelnde Herausforderung der nächste
  • personelle Differenzen (Kränkungen, zwischenmenschliche Probleme) ist ebenfalls sehr weit oben als Grund anzusiedeln

Wie häufig soll man sich treffen? Die Antwort ist nicht so einfach zu beantworten. Haben wir es mit Vollzeit arbeitenden Menschen zu tun, ist „häufig“ eine sehr starke Belastung, für Menschen mit Familien ebenso. Je häufiger man sich trifft, umso schlimmer wird das schlechte Gewissen, wenn man nicht hingegangen ist – desto größer ist die Chance, dass man nicht mehr kommt.

Ich würde langsam beginnen: Einmal im Monat ist schon ein guter Wert, der ist machbar, auch für Menschen mit einem vollen Terminkalender.

Ich würde einen festen Termin einplanen, den man sich merken kann: Der erste Montag im Monat, der dritte Mittwoch im Monat.

Ein eMail-Verteiler oder eine Yahoogroups/facebook-Gruppe dazu kann sehr hilfreich sein.

 

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 Band 1 & 2

 

Termine müssen von der Masse beschlossen werden, die gewinnt auch. Es wird niemals möglich sein, einen Termin zu finden, der für alle geeignet sein wird.

Ein wöchentliches Treffen ist meist unrealistisch, alle 14 Tage zeigt eine sehr enthusiastische Gruppe, doch die brennen meist recht schnell aus.

Gegen die mangelnde Herausforderung hilft nur eines: Dranbleiben. Widmet euch Themen, die Ihr bisher nicht angefasst habt. Bücher und Zeitschriften können Euch wertvolle Hinweise geben.

(räusper)

Ich darf, gell? Da gibt es zum Beispiel eine Buchreihe, die nennt sich „52 Foto-Aufgaben“, die ist ganz nett und je nachdem, wie man die Fotoaufgabe umsetzt, kann sie zu einer Herausforderung für Profis wie für Anfänger werden, denn letztlich ist der Professionalitätsgrad der dann entscheidet. Die einen wollen das perfekte Bild, die anderen wollen einfach das Bild so gut wie möglich.

Natürlich kann man den Professionalitätsgrad auch steigern, doch das geht nur in Gruppen, die gemeinsam professionell werden. Bei Gruppen, die zu sehr von den Leistungsmöglichkeiten auseinander sind, wird das böses Blut generieren und zu einer Spaltung führen.

Man kann sich auch einfach mal hinsetzen und ein gemeinsames Brainstorming machen, um die nächsten zehn Treffen zu planen, jeder bekommt eine Aufgabe zugeteilt – dann bleibt nicht alles an einem hängen, der / die dann an der Arbeit zugrunde gehen.

 

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4 Fotografieren-lernen Bände

 

Am schwierigsten sind die persönlichen Differenzen. Wir sind alle keine Engel, aber Psychotherapeuten sind wir auch nicht. Und da wird es manchmal richtig anstrengend und schwer.

„Elf Freunde sollt ihr sein“ oder so, ja, das wäre schön. Fragt mal bei den Nationalmannschaften, ob die sich mögen. Es ist nicht möglich, dass sich alle lieben und mögen, das ist einfach so.

Aber man kann sich respektieren, achten und wenn man sich nicht ausstehen kann, dann kann man sich aus dem Weg gehen, zum Wohl der Gruppe und den gemeinsamen Interessen.

 

Foto-Herausforderungen für jede Woche mit spannenden Tipps und Tricks, Hintergrundinformationen und Anleitungen findest du in diesen Büchern:
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Band 1-5a

 

Es ist hilfreich, möglichst viele gemeinsame Unternehmungen zu machen – denn es sind diese Events, die zusammenschweißen. Man lernt sich in einem informellen Umfeld besser kennen.

Auch Möglichkeiten der Sozialisation sind hilfreich: eine kleine Vernissage mit Popcorn und Chips ist da genau so nett, wie eine Cola in der Kneipe nebenan.

Dumm wird es, wenn sich die Gruppe in Grüppchen aufspaltet (später noch mehr zur Gruppengröße), dann kann es etwas zum Auseinanderbrechen kommen.

Es gibt Menschen, die können nicht bei jedem Termin dabei sein, da ist es dann in der Verantwortung derer, die immer können, dies auch mit offenen Armen wieder zu empfangen. Denn wenn sich jemand ausgeschlossen fühlt, dann wird er auch nicht mehr kommen. Dann muss man aber auch keine Gruppe aufmachen.

Wenn es Probleme zwischen Gruppenmitglieder gibt, ist das für alle unangenehm. Es kann hilfreich sein, moderierend einzugreifen, wenn sie ausfällig werden oder beide vor die Wahl zu stellen, entweder sich zu beruhigen oder den Raum für heute zu verlassen.

Interessanterweise treten solche Schwierigkeiten aber häufiger bei Innenraum-Gruppen auf. Wenn man sich draußen bewegt, kann man sich auch mal etwas absondern und in Ruhe seine Fotos machen.

Das nächste Mal nähern wir uns Ende dieser Mini-Reihe, da geht es dann um Organisatorisches.

Herzliche Grüße,

Euer Alex.

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