Die besten 8 Tipps, den Garten zu fotografieren (6): Bildideen für Nahaufnahmen

Web  2013 03 08  Blumenstrauß Details Makro 100 mm 1 160 Sek bei f  2 8 EF100mm f 2 8L Macro IS USM 1

Liebe Freunde der 52-Foto-Aufgaben,

nun, da du ausgestattet bist und weißt, welche Ausrüstung und Modi für die Gartenfotografie geeignet sind, hier ein paar Bildideen.

Generell gilt bei der Gartenfotografie, wie bei den meisten Bildern: weniger ist mehr. Und das beginnt bei der Einschränkung der abgebildeten Objekte, des Schärfebereichs (Av-/A-Modus) und auch des Hintergrunds durch eine Veränderung der Perspektive.

Wenn du ernsthaft Bilder von Pflanzen machen willst, dann könnte es sinnvoll sein, sich aufzuschreiben, wo sie blühen und was für Pflanzen sind. Generell gilt der Tipp, finde die lateinischen Bezeichnungen heraus, damit du auch international nach Informationen suchen kannst. „Löwenzahn“ ist nicht unbedingt mit „Lion’s tooth“ zu übersetzen. Zugegeben, den findet man wirklich überall, auch wenn es davon schon eine gleichnamige Variante gibt.

 

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Stelle die Pflanzen wie Menschen vor, sie haben einen Ausdruck, sie haben ein „Auge“ – (entweder die Blüte oder die Blütenblätter, die dann scharf gestellt Werden sollen) und sie haben eine Haltung. Betrachte dir die Blume oder die Pflanze und suche nach einer Aussage, nach einem Gefühl, das du darstellen möchtest und verändere dann die Perspektive, um dies am besten einzufangen.

Um eine Pflanze eindrucksvoll in Szene zu setzen, ist nicht nur die Perspektive wichtig, sondern auch die Lichtqualität (z. B. warmes Morgenlicht), die Lichtrichtung (z. B. Streiflicht, um die Textur hervorzuheben), Reflektionen (z. B. durch Wassertropfen), Formen (die besonders bei Gegenlicht in Vordergrund treten) und Farben (v.a. Kontrastfarben).

 

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Achte immer auf den Hintergrund, dass er nicht ablenkt und da hilft es, sich einen Tonkarton zu Nutze zu machen, um den Hintergrund zu vereinfachen. Der Einsatz eines Bokehs, der bei einer kleinen Blendenzahl, z. B. f/2.8 stark hervortritt, wenn der Hintergrund weit entfernt bist, du nahe dran bist und die maximale Brennweite ausgefahren (also reingezoomt) hast. Mit dieser kleinen Blendenzahl kannst du unerwünschte Dinge auch ausblenden und schön unscharf machen.

Bis zur nächsten Woche!

Euer Alex.

 

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Kategorien:Fotografie

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