Fotografieren in HDR (3): Bracketing und Auto-Bracketing

Liebe Freunde der 52-Foto-Aufgaben,

wie viele Fotos man für das HDR-Bild benutzt, hängt auch vom gewünschten Effekt ab. Man kann es theoretisch sogar mit einem RAW-Foto machen (da kann die Belichtungskompensation ja immer noch nachträglich geändert werden.) Das ist besonders dann hilfreich, wenn man bewegte Objekte im Bild hatte. Mehr Details hat man und sauberer wird es aber bei zwei, drei oder gar neun Fotos, die von Unter- zu Überbelichtung wandern und so feinste Abstufungen in der Bildbearbeitung ermöglichen.

Das kann jede Kamera, die über eine sog. Belichtungskompensation verfügt. Einfacher ist es, wenn du im Bereich der Belichtungskompensation das sogenanntes Bracketing einstellen kannst. Dann stellst du nur die Abstände ein und die Anzahl der gewünschten Bilder (meist ist die von de Kamera vorgegeben, z. B. 3) und dann drückst du nur noch entsprechen der Anzahl der Bilder auf den Auslöser.

Diesen Prozess nennt man „Bracketing“, d.h. die Belichtungskompensation (EV) wird abgesenkt z. B. -2 oder erhöht +2. Eine typische Bracketingreihe für drei hintereinander geschossene Bilder mit einer Unter-, Normal- und Überbelichtung sieht meist wie folgt aus: -1, 0, +1.

 

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4 Fotografieren-lernen Bände

 

Das Bracketing stellst du meist bei der Belichtungskompensation ein, bei einigen Kameras ist in den Menüs versteckt. Dann legst du fest, in welchem Abstand die drei Bilder geschossen werden sollen, also -1 oder -2, 0 und +1 oder +2.

Meist funktioniert es so, dass man die Belichtungskompensation auswählt und am zweiten Drehrad dreht, dann „splittet“ sich die Belichtungskompensation auf. Bei einigen Kameras gibt es aber auch feste und fixe Menüpunkte, wo man einfach nur den Abstand der Belichtungskompensation angibt, bzw. die Anzahl der Bilder auswählt.

Hast du also einen Abstand von 1EV und drei Bilder ausgewählt, dann werden die nächsten drei Bilder unter-, über- und dann normalbelichtet.

Einige Kameras bieten noch mehr Variationen, wie viele Fotos in welchen Belichtungsabständen fotografiert werden, da musst aber dein Kamerahandbuch zur Hand nehmen. Wenn du mehr Bilder machst, dann kannst du auch kleinere Abstände wählen. Machst du nur wenige Bilder, solltest du darauf achten, dass im Idealfall der hellste Bereich im Minusbereich (abgedunkelt) Struktur hat und dass im Plusbereich der Belichtungskompensation der dunkelste Bereich noch Struktur hat.

Was passiert im Hintergrund? Nun, die Kamera passt die Verschlusszeit an, sie macht sie kürzer und mal länger – deshalb solltest du auch Stativ nutzen.

Dafür gibt es noch mehr Gründe, mehr dazu in der nächsten Woche.  

Bis dann!

Euer Alex. 🙂

 

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