Fotografieren in HDR (6): HDR-Programme Einstellungen

Liebe Freunde der 52 Foto-Aufgaben,

es gibt in den HDR-Progranmmen eine Unzahl von Settings, die man manuell einstellen kann. Meist bin ich mit den vorgeschlagenen Pre-Settings auf der rechten Seite zufrieden, doch hin und wieder muss ich eingreifen und dann ist es hilfreich, zu verstehen, was sich dahinter verbirgt.

Der Unterschied zwischen Tone Mapping und Fusion liegt darin, wie Bildrauschen und Kontrastumfänge verarbeitet und überblendet werden. Es gibt keinen Tipp, dass man sagen kann, das eine wäre dem anderen überlegen. Hier hilft in der Tat nur ausprobieren. Beim Tone Mapping ist allerdings die Rauschgefahr wesentlich stärker und bei Tone Mapping hast du mehr Optionen. Bei Fusion wirkt das Bild generell „natürlicher“ und es hat weniger Optionen.

 

Man teilt ein Bild in Tiefen (dunkle Bereiche), Mitteltöne (Farben im mittleren Lichtbereich) und Lichter (helle Bereiche) ein. Bei HDR kann man alle drei einzeln steuern.

 

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Nachfolgend werden die Optionen für „Fusion“ und „Tone Mapping“ aufgeführt. Nicht alle Optionen sind immer verfügbar.

Unter „Stärke“ (Strength) versteht man, wie weit der Kontrastumfang ausgeweitet werden soll. Schiebst du ihn nach rechts, werden die Tiefen aufgehellt und die Lichter abgehellt.

Bei „Helligkeit“ (Brightness) wird dem überbelichteten Foto mehr Dominanz gewährt.

„Lokaler Kontrast“ (Local Contrast) kann zu mehr Rauschen führen, erhöht aber den Bildkontrast erheblich.

„Weißpunkt“ (White point) erlaubt es, die maximale Helligkeit des Bildes zu steuern, umgekehrt legt „Schwarzpunkt“ (Black point) die maximale Tiefe des gesamten Bildes festzulegen.

„Mitteltöne“ erhöht den Wert der Mitteltöne und vermindert den Kontrast.

„Farbsättigung“ (Color Saturation) erhöht die Farbintensität, bei -10 hast du ein Graustufenbild.

„Farbtemperatur“ (Temperature) erlaubt die Möglichkeit mit der generellen Farbtemperatur, wie sie beim Weißabgleich eingestellt ist, zu arbeiten, also mehr orange oder mehr blau zu machen.

„Tonwertkompression“ (Luminosity) beschreibt den dynamischen Tonwertumfang pro Farbe, schiebst du den Regler nach rechts, werden die Lichter abgedunkelt und die Tiefen aufgehellt, dadurch wirkt das Bild unnatürlicher.

„Detailkontrast“ (Detail Contrast) beschreibt den Kontrast, der auf Details angewendet wird, das Bild wird also „geschärft“.

„Lichtwirkung“ (Lighting Adjustments) wird auf das gesamte Bild angewendet und verschiebt das Licht von den hellen in die dunklen Bereiche.

„Lichter glätten“ (Smooth Highlights) ist eine Art Rauschreduzierung in hellen Bereichen (umgekehrt gibt es auch „Schatten glätten“ (Shadows Smoothness). Dies ist hilfreich, wenn du einen gleichblauen Himmel willst. Sind die Schatten zu rauschend kannst du sie mit „Schatten beschneiden“ (Shadow clipping)  auch abdunkeln.

„Gamma“ (Gama) steuert die Mitteltöne des Bildes und kann sie entsprechend einfärben.

„Mikrokontrast“ (Micro smoothing) kann Rauschen in kleineren Einheiten verringern.

Bei „Sättigung Lichter“ (Saturation Highlights) und dann respektive bei „Sättigung Schatten“ (Saturation Shadows) kannst du die Farbintensität in den beiden Bereichen festlegen.

 

Soweit zu den Einstellungen. Mehr nächste Woche mit „Tipps und Tricks zur HDR-Fotografie“.

Euer Alex.

 

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