Wolken fotografieren (6): Objektivwahl & Time Lapse

Liebe Freunde der „52 Foto-Aufgaben“,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und dieses Jahr war es etwas langsamer für mich, ein Umzug hat in diesem Jahr viel Zeit beansprucht, aber ich habe gute Nachrichten, es geht mit allen Serien weiter. Bei den „52 Foto-Aufgaben“ schreibe ich gerade an einem Sonderband, den ich schon lange schreiben wollte. Das wird ein Buch, dass es so noch nicht gibt (zumindest weiß ich nichts davon). „Im Reich der Drachen“ wird in diesem Jahr noch den fünften Band erhalten (und es wird richtig spannend, es werden viele Plotlines beantwortet, da sind einige Höhepunkte schon drin). Lediglich die „Vier Tiger“ werden in diesem Jahr nicht mehr mit Band 15 aufwarten können, der verschiebt sich, obwohl er schon geschrieben ist. 🙂

Zurück aus den Wolken der Dinge, die noch nicht veröffentlicht sind, zur Wahl des richtigen Objektivs. Die Wahl des Objektivs ist dabei relativ einfach, in den meisten Fällen bewegst du dich bei den Objektiven im extremen Weitwinkelbereich.

  • ein Telezoomobjektiv kann eine einzelne Wolke sehr nah heranholen – das ist aber meist nicht nötig
  • ein Normalobjektiv kann dir den Himmel abfotografieren, wie du ihn siehst
  • ein Weitwinkelobjektiv verzerrt die Ränder und gibt dir wesentlich mehr vom Himmel
  • ein Fish-Eye-Objektiv kann dir fast das ganze Firmament aufnehmen, wenn du es genau über dich hältst (das ist aber schlecht für den Rücken, nimm ein Stativ.)

Um Wolken aufzunehmen kann es sich lohnen, ein Time-Lapse zu machen, um ihre Veränderungen zu dokumentieren. Diese kleinen Filme wirken unglaublich beeindruckend.

 

Besser fotografieren lernen? Dann schau doch mal in meine „52 Foto-Aufgaben: Fotografieren lernen…“-Reihe und wähle deinen Kameratyp: Spiegelreflexkamera, Digitalkamera & KompaktkameraBridge-Kamera und spiegellose Systemkamera.

4 Fotografieren-lernen Bände

 

Nutze dafür einen Intervallauslöser (einige Kameras haben den mittlerweile auch schon in ihren Menüs versteckt. Wenn nicht, brauchst du eine Fernbedienung, die das anbietet – gibt es z.T. auch für Infrarot und DSLM-/Bridge-Kameras)

Fokussiere manuell, stelle die Blende auf f/8 oder höher ein und einen Zeitabstand von einer Minute bei langsamen Wolkenbewegungen. Bei schnellen Wolkenbewegungen solltest du einen kürzeren Intervall nehmen. Je mehr Bilder du hast, desto flüssiger wirkt dann die Time Lapse-Animation, die du z. B. mit den Apps „Zeitraffer“ oder „Sequence“ erstellen kannst.

Du siehst, die ganzen Wetterbedingungen waren nötig, damit man die Wolken gut versteht. Erklären ist meine Spezialität, ich mag es, Wissen zu vermitteln und ich glaube, du hast auch Spaß daran, in kleinen Häppchen immer besser zu werden. 🙂

Nächste Woche beschäftigen wir uns mit bewölktem Himmel und wie man damit umgeht.

Ich freu mich auf dich!

Alex. 🙂

Wenn dir die Tipps geholfen haben, du diesen großartigen, kostenlosen Blog unterstützen willst :-), ihn bereits an deine Freunde empfohlen hast und Spaß am Fotografieren hast, dann schau doch mal in meine Bücher: „52 Foto-Aufgaben: Reisefotografie: Stadt I“ und „52 Foto-Aufgaben: Reisefotografie: Stadt II„, da findest du noch viel mehr Tipps & Tricks. Für die Landschaftsfotografie findest du in „52 Foto-Aufgaben: Landschaftsfotografie“ alles, was du wunderschöne Landschaftsaufnahmen brauchst in einem Band.

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Kategorien:Foto-Tipp, Fotografie, Fotografieren lernen

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