Schöne Weihnachtsbilder: Schritt für Schritt

Liebe Freunde der „52 Foto-Aufgaben“,

da sind wir wieder alle vereint, Weihnachten naht, die Plätzchen brüten im Backofen, der Adventskranz ist auch schon da, Weihnachtslieder kommen aus den Lautsprechern aller Streaming-Dienste und es wird einem schon warm ums Herz. Es bringt nichts, man kann sich dem festlichen Jubel und Trubel nicht entziehen, Glühwein hin oder her, den trinke ich allerdings auch nicht. 🙂

Es ist eine Zeit der Harmonie, deshalb empfiehlt es sich, auch vom Farbspektrum harmonisch zu bleiben. Nutze nebeneinanderliegende Farbfelder, um starke Farbkontraste zu vermeiden. Im obigen Bild haben wir gelb-rot-grün, diese Farben folgen einander in der Farbpalette des Farbkreises und bilden daher ein harmonisches Bild.

 

Wenn dir die Tipps geholfen haben, du diesen großartigen, kostenlosen Blog unterstützen willst :-), ihn bereits an deine Freunde empfohlen hast und Spaß am Fotografieren hast, dann schau doch mal in meine Bücher: „52 Foto-Aufgaben: Reisefotografie: Stadt I“ und „52 Foto-Aufgaben: Reisefotografie: Stadt II„, da findest du noch viel mehr Tipps & Tricks. Für die Landschaftsfotografie findest du in „52 Foto-Aufgaben: Landschaftsfotografie“ alles, was du wunderschöne Landschaftsaufnahmen brauchst in einem Band.

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Sternornamente sind natürlich ein prototypisches Weihnachtsgehänge und machen sich auf einem solchen Bild immer gut. Die Tannenzweige des Baumes dienen noch der Einrahmung. Der Stern selbst ist nach den Regeln der Drittelung (horizontal angewendet) positioniert. Er ist aber mittig vertikal positioniert. Das Bild wurde beschnitten, es hat damit ein Breitbildformat, das Aufmerksamkeit erregt.

Der Fokuspunkt lag auf dem Stern selbst, die Blendenzahl wurde klein gewählt, damit blieb der Schärfebereich klein. Blende f/4, ISO war allerdings 600, trotz Stativ, das bei solch schlechten Lichtverhältnissen (die ja durchaus romantisch wirken) zwingend ist.

 

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Achte auf kleine Lichter im Hintergrund besonders im Bokeh oder in glänzenden Kugeln, sie können sehr stören und als helle Lichtkegel auffallen. Allerdings sind Lichterketten im Bokeh (auch wenn sie bunt sind) sehr schön, sie sollten nur nicht zu hell sein, also eher etwas in den Hintergrund schieben. Wenn du glänzend-reflektierende Objekte hast, dann bedenke, dass du dich selbst darin reflektieren kannst.

Es könnte helfen, mit einem Teleobjektiv maximal heranzuzoomen, aber das Teleobjektiv verliert dann an Lichtstärke, wenn man reinzoomt und dann darf sich wirklich nichts bewegen, denn die Verschlusszeit wird sehr stark verlängert werden. Dem könnte man mit einem höheren ISO-Wert entgegentreten, aber das Rauschen wird sich zeigen, nimm keinen höheren ISO-Wert als 800.

Schwarze oder weiße Vignetten können dem Bild noch einmal einen speziellen Touch geben, der das Bild antik oder verträumt wirken lässt.

 

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Längere Verschlusszeiten sind ein Problem, wenn du Kerzen fotografierst, du solltest dann darauf achten, dass für Windstille sorgst, sonst wird die Flamme unscharf dargestellt. Flammen können auch schlimm überbelichten, wenn man aber diese korrekt belichtet, kann der Rest des Bildes unterbelichten. „Was tun?“, sprach Zeus? Mit einer gewissen Überbelichtung einer Flamme kann ich eigentlich leben, weil sie ohnehin weiß und hell ist. Willst du es aber vermeiden, dann fotografiere auf jeden Fall in RAW. Du könntest es auch mit drei Bildern in einem Bracketing mit einer Belichtungskompensation von (-1, 0 und +1) als HDR versuchen, aber das wird bei Flammen sehr stark zum „Ghosting-Effekt“ führen, wenn mehrere unterschiedliche Flammen überlagert werden.

Die Lichtverhältnisse sind zur Weihnachtszeit meist problematisch, das ist ja auch der Reiz. Versuche bei den Bildern generell die Belichtungskompensation so einzustellen, dass du nach dem Prinzip des ETTR (Expose to the right) arbeitest. Das heißt, lieber das Bild etwas heller machen, das du später wieder abdunkeln kannst, als ein dunkles Bild später aufzuhellen. Denn dunkle Bilder lassen sich nicht so einfach retten, in den dunklen Bereichen kommt es nach einer Nachbelichtung häufig zum Farb-Rauschen, selbst wenn du eine niedrige ISO-Zahl eingestellt hattest.

 

Mehr zu Weihnachtsbildern findest du in meinen  „24 Foto-Aufgaben„-Büchern. Es ist Dezember, das passt! „24 Foto-Aufgaben für Einsteiger“ beschreibt relativ einfach zu fotografierende Aufgaben, während „24 Foto-Aufgaben für Fortgeschrittene“ als Fortsetzung sich schon an erfahrenere Fotografierende wendet.

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Viel Spaß damit!

Euer Alex und ich freue mich auf nächste Woche mit euch!

 

Foto-Herausforderungen für jede Woche mit spannenden Tipps und Tricks, Hintergrundinformationen und Anleitungen findest du in diesen Büchern: 52-Foto-Aufgaben (Sammelband 1 (Bd 1-3) /Sammelband 2 (Bd. 4-6) / Band 4 / Band 5 Band 6).

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Kategorien:Alexander Trost - Bücher, Fotografie

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