10 Tipps, wie du deine Kamera reinigen kannst und vor Schäden bewahrst (Teil 2)

Liebe Freunde der „52 Foto-Aufgaben“,

schön, dass du wieder dabei bist und einen wunderschönen dritten Advent an dich!

Die neuen Bücher kommen voran! Der neue 52 Foto-Aufgaben-Band ist in der Korrektur, und das Buch „Im Reich der Drachen 6“ und die Korrekturen von „Sternenakademie 2“ kommen wunderbar voran. Band 12 der „Vier Tiger: Mörderisches Praktikum“ ist vor wenigen Wochen erschienen und mit ihm auch der fünfte Sammelband der „Vier Tiger: Akte fünfzehn„.

Nebenbei wurden die „24 Foto-Aufgaben“ auf vielfachen Wunsch auch als Farbdruck veröffentlicht. Als eBook sind sie natürlich immer farbig, wenn es der Reader darstellen kann. Sucht einfach nach „24 Foto-Aufgaben (Farbdruck)“ bei amazon.de und ihr werdet fündig. 🙂 „24 Foto-Aufgaben für Einsteiger“ findet sich als Taschenbuch-Farbdruck hier und der Band „24 Foto-Aufgaben für Fortgeschrittene“ findet sich hier.

 

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Wenn du Ideen für deine Weihnachtsmusik-Playlist brauchst, dann schaue doch mal auf meine Playlist-Seite, dort findest du die besten Weihnachtslieder – die klassische Edition.

 

Deiner Kamera kann so viel Schlimmes widerfahren, schlechte Bilder sind dagegen nur ein kleines Problem. Was du tun kannst, damit es deiner Kamera und deiner Ausrüstung gut geht, das erfährst du hier.

Wenn du die Tipps umsetzt, dann auf eigene Gefahr. Ich kann nur sagen, was ich tue und bei mir klappt es. Man muss einfach vorsichtig sein. Wenn du dich unsicher fühlst, dann suche dir eine professionelle Werkstatt.

Hier nun die letzten fünf Tipps!

 

Ganz neu findest du nun auch einige meiner Bilder (und es werden noch mehr) bei Shutterstock, wo du sie für deine Projekte erwerben und einsetzen kannst. Schau doch mal vorbei! https://www.shutterstock.com/g/atrost

 

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6. Sand

So schön der Urlaub am Meer ist, er ist doch gefährlich für deine Kamera und kaum etwas ist gefährlicher als Sand, der nun einmal unglaublich fein ist und auch schnell in bewegliche Teile deiner Kamera eindringen kann. z. B. am Objektivdrehring, in den Akkuschacht oder in den Bereich des Spiegels, wo es richtig böse wird. Feiner Sandstaub auf dem Objektiv kann übrigens auch regelrecht die Kamera sandstrahlen und das Glas blind machen.

Was tun? Wechsle niemals ein Objektiv, deine Speicherkarte oder die Akkus am Strand. Ich habe es mal aus reiner Hybris in einer Tragetasche versucht – und ich bin gnadenlos gescheitert, auch wenn ich glaubte, ich könnte erfolgreich sein. Du musst dich vom Strand entfernen, um dies zu tun. Ein Regenschutz oder ein Unterwassergehäuse sind eine sehr gute Idee. Wenn es passiert ist, dann viel Glück und viel Spaß mit Pinsel und Blasebalg, um den Staub sicher wieder aus der Kamera zu bekommen. Wenn er allerdings mal drin ist (man hört es am Knirschen), dann wird der Staub immer feiner und ist er dann im Objektiv oder auf dem Sensor, dann hilft – vielleicht noch – eine professionelle Reinigung. Ein UV-Filter hilft gegen Kratzer durch starkfliegenden Sand.

 

7. Steinschlag

Auch im Gebirge warten Gefahren auf dich. Wenn der Steinschlag von oben herunterregnet, dann bringe nicht nur dich, sondern auch deine Kamera in Sicherheit.

Was tun? Ein Hartschalengehäuse hilft und ansonsten umsichtige Bergsteiger vor dir, bzw. gesunder Menschenverstand, was die Gefahren angeht.

 

8. Kälte

Gerade jetzt im Winter oder wenn du aus dem Gebirge in die warme Hütte kommst, treten dort dieselben Phänomene auf, die Brillenträger erfahren, wenn sie ins Warme kommen. Die kalten Teile „beschlagen“. Wasser kondensiert sich und damit hast du Wasser dort, wo du ihn nicht haben willst.

Was tun? Tu deine Kamera in einen Rucksack und lass deine eiskalte Kamera über Stunden langsam auftauen, damit sie sich an die Umgebungstemperatur gewöhnt.

 

9. Staub

Staub, oh, wie ich dich hasse. Staub auf dem Sensor oder dem Spiegel ist unglaublich nervend, denn unter Umständen sieht man ihn auf jedem Bild als schwarzen Fleck. Staub auf den Objektiven ist meist nicht so schlimm, da die Kamera dahinter fokussiert. Maximal kann es in einem Bildbereich etwas schwammiger oder kontrastärmer werden.

Was tun? Wenn du das Objektiv wechselst, halte die Kamera nach unten und tu dies nur in einem Bereich, wo kein Staub herumfliegt oder ein anderer ständig niest. Hast du Staub in deiner Kamera, dann kannst du es mit sanftem Rütteln oder Blasen versuchen – doch die Gefahr besteht, dass das Staubkorn weiter hineingerät. Eine Sensorreinigung, wie sie einige Kameras machen können, ist hilfreich. Halte dazu auch die Kamera mit dem Objektiv nach unten, damit der Staub durch Elektrostöße vom Spiegel entfernt wird. Ist der Staub hartnäckig, dann hilft nur eine Sensorreinigung. Ich getraue mich das nicht, dazu sind meine Hände nicht ruhig genug. Da gehe ich immer zum freundlichen Fotoladen um die Ecke. Staub auf dem Objektiv kann man einfach mit einem Pinsel entfernen.

 

10. Fingerabdrücken

Fettige Fingerabdrücke sind kein Spaß für dein Objektiv und vor allem jetzt im Winter, wo man sich wegen der Trockenheit die Hände eincremt.

Was tun? Du kannst es mit einem Lenspen in kreisförmigen Bewegungen die Linse reinigen oder mit einem Mikrofasertuch. Ist die Fettschicht sehr hartnäckig muss evtl. ein klitzekleiner Spülmitteltropfen auf einem feuchten Tuch helfen. Aber nicht zu viel Wasser nehmen! Vorsicht, bei beschichteten Gläsern können diese Reinigungen (auch mit dem Mikrofasertuch) dennoch Beschädigungen hervorrufen.

 

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Das war’s für diese Woche! Bis zur nächsten Woche!

Euer Alex.

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Kategorien:Fotografie

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