Die Verschlusszeit meistern (1): Was ist die Verschlusszeit

Lieber Freund der 52-Foto-Aufgaben,

ich freue mich, dich wieder hier begrüßen zu dürfen! Die Verschlusszeit ist für viele Menschen – neben der Blende und dem ISO – ein Buch das mit einigen Siegeln versehen ist. Knacken wir die Verschlusszeit.

Es gab eine kleine Pause, ich bitte das zu entschuldigen, zwei Hochzeiten kam dazwischen. 😎

Ich habe meine Bücher – und diesen Blog – geschrieben, damit man das Fotografieren praktisch erlernen kann. Ich habe mittlerweile hunderte Anleitungen und hunderte Fotobücher gelesen. Meist sind das Bücher von Fachchinesen in Fachchinesisch geschrieben. Aber man kann Fotografieren einfach lernen, praktisch lernen und so, dass man es versteht und ich denke, dass ist auch der Grund, warum die Menschen diesem Blog hier folgen und auch meine Bücher kaufen.

Fotografieren soll Spaß machen und man soll es verstehen. Wenn dir dieser Tipp hilft, dann schau dir doch mal meine Bücher zum Fotografieren lernen oder meine Spezialbände zur Landschaftsfotografie und Reisefotografie an. Es kommen noch mehr, doch ein Umzug in diesem Jahr hat mich sehr zurückgeworfen, was meine Bücher angeht.

Die Verschlusszeit beschreibt grob, wie lange das Licht auf den Sensor fällt. Das heißt: eine kurze Verschlusszeit ist wie ein kurzes Blinzeln. Du hast bestimmt schon mal Stroboskoplicht im Einsatz gesehen, wenn es ganz dunkel ist. Immer dann, wenn das Licht aufleuchtet, wird die Szene „eingefroren“. Genau so funktioniert die kurze Verschlusszeit. Ein typisches Bild für eine kurze Verschlusszeit ist ein Wassertropfen, der eingefroren in der Luft hängt.

 

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Die lange Verschlusszeit ist das Gegenteil davon, halte deine Augen mal lange geöffnet, irgendwann verschwimmt alles (das liegt aber an der Tränenflüssigkeit). So ähnlich ist das bei der Kamera auch, alles was hell ist, wird immer heller. Alles, was sich bewegt wird unscharf. Das ist wie, wenn du aus dem Zug schaust und nichts fokussierst, die dir nahestehende Landschaft rauscht an dir vorbei. Ein typisches Bild dafür ist ein Wasserfall, dessen Wasser seidig aussieht.

Und genau diese Entscheidung triffst du im Modus Tv/S – manchmal auch T genannt:

eine kurze Verschlusszeit für ein eingefrorenes Bild.

eine lange Verschlusszeit für ein länger belichtetes, Bewegung zeigendes Bild.

 

In der nächsten Woche geht es darum, wie man eine kurze und lange Verschlusszeit noch weiter unterstützen kann. Ich freue mich auf dich!

Herzlichst,

Dein Alex.

 

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Kategorien:Fotografie

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